Begriffe im Bereich Virtualisierung

Die Mehrzahl der Unternehmen ist davon abhängig, dass die Technologie funktioniert. Server, Clients, das gesamte Netzwerk sollte funktionieren. Wenn man aber langfristig schaut nach etwas besserem, so fehlt dann oft doch das Budget. Neue Server sind einfach sehr teuer.

Oftmals kommt man dann auch zum ersten Mal mit Virtualisierung in Berührung und muss sich in diesem Thema schlau machen. Gut, wenn man dabei einen IT-Partner hat, dem man vertrauen kann.

Einige Begriffe gilt es jedoch dabei meist zu kennen, falls Sie sich im Detail mit den Dingen beschäftigen möchten.

Hier sind also nun einige Begriffe, die Ihr IT-Administrator oder Ihr Systemhaus benutzen wird.

Hypervisor

Der Hypervisor ist die Software, die es dem Host-Rechner erlaubt, eine virtuelle Maschine zu betreiben, die die Gast-Maschine benutzen kann.

Host-Rechner

Der Host-Rechner – oder auch Host-VM – ist ein Rechner, auf dem die Hardware und Software läuft. Normalerweise ist dies ein physikalischer Server, der in Ihren Räumlichkeiten oder ein einem Rechenzentrum stehen kann. Dieser Computer stellt die Ressourcen wie Prozessor, Festplatten, Arbeitsspeicher, usw. bereit, um damit eine virtuelle Version eines Betriebssystems bereit zu stellen.

Gast-Rechner

Gast-Rechner – oder auch Gast-VM – sind die virtuellen Maschinen oder auch Versionen des physikalischen Betriebssystems. Wenn Sie auf den Gast-Rechner zugreifen, handelt es sich meist um ein komplett isoliertes Betriebssystem, welches nur für Sie erreichbar ist. Auf einem Host-Rechner können sehr viele Gast-Rechner laufen.

Für den Benutzer verhält sich der Gast-Rechner wie ein kompletter Server. Sie müssen normalweise auch einen Computer oder ein mobiles Gerät – wie z.B. ein iPhone haben, um auf den Gast-Rechner zuzugreifen.

Der Zugriff erfolgt dabei meist über das lokale Netzwerk oder das Internet über gesicherte Verbindungen.

Hypervisor

Der Hypervisor ist die Software, die es dem Host-Rechner erlaubt Gast-Rechner zu erstellen, auf die Sie zugreifen können.

Schnappschuss oder Snapshot

Der Snapshot ist ein Status einer virtuellen Maschine zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der Snapshot enthält offene Anwendungen, Dateien die gespeichert wurden, und allgemeine Zustände auf der virtuellen Maschine. Der Schnappschuss ist eine wichtige Komponente, denn er erlaubt Ihnen, den derzeitigen kompletten Zustand einzufrieren und zu speichern, inklusive der geöffneten Dateien. Oftmals ist er Teil eines Datensicherungskonzeptes, der eine sehr schnelle Wiederherstellung erlaubt.

VMM oder Virtual Machine Manager

Dies ist die Verwaltungsoberfläche des virtuellen Servers. Oftmals auch gleichzusetzen mit dem Hypervisor. Über diese Software können sie verschiedene Parameter steuern.

Failover

Hier geht es um den Fall eines Problems mit der virtuellen Maschine. Oftmals gibt es einen Snapshot, der sehr schnell wiederhergestellt werden kann. Trotzdem gibt es – je nach Konzept – einen Datenverlust. Schauen Sie, wieviel Zeit Ihnen verloren geht, bei einem Failover. Und achten Sie darau, dass die Datenbankserver synchron bleiben.

Migration

Migration ist der Vorgang, einen physikalischen oder virtuellen Server auf eine andere Hardware umzuziehen. Normalerweise geht so etwas sehr schnell und auch teilweise ohne groß merkbare Unterbrechungen in Ihrem Betrieb.

Geschäftsführer eines IT-Dienstleisters aus Hamburg. Jens Hagel hat seit 2004 Erfahrung in der Betreuung von komplexen IT-Strukturen. Sei es nun Cloud Computing, VoIP oder andere moderne Techniken - durch das Tagesgeschäft im IT-Systemhaus gelangen laufend die modernsten Techniken in die Erprobung.

Veröffentlicht in Cloud Computing